Poker ist nicht länger ein Glücksspiel

Pokerkarten

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In einem New Yorker Gericht wurde kürzlich entschieden, dass das Pokerspiel dem Geschicklichkeitsspiel zugeordnet wird und demnach nicht länger als Glücksspiel behandelt werden sollte. Diese Meldung sorgte für Aufsehen, denn dies könnte einige Veränderungen bedeuten. Barry Carter stellt die unterschiedlichen Meinungen zu diesem Thema dar und erklärt die Vor- und Nachteile der Einordnung des Pokerspiels als Geschicklichkeitsspiel.

Viele Pokerspieler freuen sich darüber, dass von dem Gericht festgelegt wurde: „Poker ist kein Glücksspiel“. Durch die Aussage kann das Pokerspiel in Zukunft nicht mehr mit anderen Glücksspielen wie Roulette und Blackjack gleichgesetzt werden. Besonders positiv ist dies für Spieler, die in Ländern leben, in denen das Glücksspiel generell verboten ist, da durch die Bezeichnung von Poker als Geschicklichkeitsspiel das beliebte Kartenspiel in Zukunft nicht mehr unter das Verbot fallen würde. Besonders die amerikanischen Pokerfans sehen diese Tatsache als ersten Schritt in Richtung Legalisierung des Pokerspiels vor Ort.

Das grundsätzliche Verbot des Glücksspiels, wird von den Spielern und auch von den Pokerspielern laut Carter dennoch barsch kritisiert, da auch die Pokerspieler sich gerne einmal von dem Pokerspiel ablenken und eine Runde Blackjack oder Roulette zocken wollen. Vor allem die Spieler freuen sich darüber, wenn das Pokerspiel endlich als Sport anerkannt wird. Somit würde das Spiel laut den Spielern mehr Anerkennung in der Gesellschaft erhalten.

Vor allem beim Pokerspielern, bei denen das Spiel nicht nur als Hobby gilt, sondern Poker als Beruf angesehen wird, ist es immer schwer in der eigenen Familie Überzeugungsarbeit zu leisten. Wenn Poker nun ein Geschicklichkeitsspiel ist, dann können eigene Familienmitglieder davon überzeugt werden, da das Spiel somit nicht mehr zu den verruchten und vorbelasteten Glücksspielen gehört.

Auch der Pokerjournalist Barry Carter musste in seiner bisherigen Laufbahn viel Überzeugungsarbeit leisten, da Poker von der Außenwelt immer als Glücksspiel behandelt wurde, fragte sich das Umfeld des Journalisten, was man dauerhaft über dieses Thema schreiben könnte. Da es nun jedoch offiziell ist und durch das Gericht als Geschicklichkeitsspiel anerkannt wurde, müssen nun auch die Pokergegner einsehen, dass das Pokerspiel ein Sport ist und viel Können erfordert.

Neben den ganzen positiven Aspekten stellt Carter sich nun die Frage, ob das Pokerspiel ohne den Glücksspielfaktor überhaupt noch profitabel ist. Der Pokerjournalist gibt an, dass eine übertriebene Darstellung des Pokerns als Geschicklichkeitsspiel, sich auch negativ auf das Spiel auswirken könnte. Denn auch wenn Poker ein Gewisses Können erfordert, gibt es laut dem Journalisten immer noch einen gewissen Teil an Glück, der erforderlich ist, denn ansonsten könnten keine Gewinne erspielt werden. Die Varianz ermöglicht den Gewinn beim Poker und ohne Varianz wäre das Pokerspiel für die Spieler nur halb so interessant.

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